"Kiss of the Dragon"-Regisseur Chris Nahon verquickt zwei Erzählstränge um Terror-Bedrohung bzw. falsche und echte Identitäten zu einem überaus düsteren Thriller. Nach fulminantem Beginn verliert sich das optisch vorzüglich gestaltete Werk (Kamera: Michel Abramowicz) leider etwas zu sehr in seinen diversen Haupt- und Nebenplots. Dennoch dürfen sich Fans von Knurrhahn Jean Reno ("Léon - Der Profi") sowie Anhänger von futuristischen Neo-Noir-Krimis von diesen Wölfen gerne hetzen lassen.
Beschreibung:
In einem Pariser Einwandererviertel ereignen sich drei extrem blutige Morde an rothaarigen Frauen. Der junge Jocelyn Quivrin ermittelt - und zieht den wegen brutaler Methoden zwangspensionierten Ex-Flic Schiffer hinzu. Bald wird klar, dass die Terrororganisation "Die Grauen Wölfe" hinter den Taten steckt. Derweil verfolgt man an anderer Stelle der Stadt die Nachforschungen der jungen Anna. Sie wird von seltsamen Visionen heimgesucht und erkennt, dass sie früher eine andere Identität und ein anderes Aussehen gehabt haben muss.
Ein Urlaub in Südfrankreich mit ihren Eltern soll Jen Kornfeldt helfen, eine Pechsträhne hinter sich zu lassen. Sie lernt den attraktiven und weltgewandten Spencer Aimes kennen. Für beide ist es Liebe mehr...